Childhood Brasilien warnt vor der Zunahme von Kindesmissbrauch und -ausbeutung im Rahmen der Fußball-WM

São Paulo – Weniger als 100 Tage vor dem Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, fordert Childhood Brasilien mehr Aufmerksamkeit für den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Eine von Childhood Brasilien zusammen mit der OAK Foundation herausgegebene Studie bestätigt, dass Kinder und Jugendliche in Brasilien durch große Sportveranstaltungen (wie die Fußball-WM in diesem Jahr oder die Olympischen Spiele 2016) erhöhten Gefahren ausgesetzt sind. Die Anwesenheit von Touristen und der vermehrte Bedarf an Hilfsarbeitern erhöhen das Risiko von Kinderarbeit und Kinderprostitution. Schon jetzt ist sexueller Missbrauch von Kindern die zweithäufigste Straftat in Brasilien. Das Alter der betroffenen Kinder liegt dabei gerade mal zwischen 10 und 14 Jahren.

Childhood Brasilien möchte zum einen durch die Studie das Bewusstsein der Öffentlichkeit für diese Problematik erhöhen. Zum anderen soll das Risiko von Kindesmissbrauch und -ausbeutung durch präventive Maßnahmen verringert werden. So bildet die Stiftung beispielsweise Hotelangestellte und freiwillige Helfer des Sportministeriums aus, damit sie die Verletzung von Kinderrechten frühzeitig erkennen und handeln können. Außerdem ist Childhood Brasilien an der Bildung von Hilfseinrichtungen in allen Austragungsorten beteiligt.

Genauere Informationen zu den Tätigkeiten von Childhood Brasilien im Vorfeld und während der Fußball-WM finden Sie unter http://www.childhood.org/news/. Die Thematik wurde außerdem von der britischen Zeitung The Guardian aufgegriffen. Der dazugehörige Artikel ist unter http://www.theguardian.com/world/2014/feb/09/brazil-sex-tourism-world-cup verfügbar.

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