Childhood in Südafrika: Die Erfolgsgeschichte von PHILANI

ingrid.le.rouxEs begann mit einer Vision der Schwedin Ingrid le Roux. Die Ärztin zog 1972 nach Südafrika und arbeitete in den Krankenhäusern von Kapstadt. Als sie an einer Kinderklinik in den Townships aushalf, kam ihr die Idee zu einem Hilfsprojekt für Gesundheit und Ernährung von Kindern. Sie gründete PHILANI.

 

Das war 1979. „Wir begriffen, dass die Kinder, die am gefährdetsten sind, nicht zu uns kommen. Wir waren diejenigen, die sie finden mussten", sagt Ingrid le Roux rückblickend. Was als mobile Klinik für kranke, unterernährte Mädchen und Jungen begann, ist heute auch ein Aufklärungsprogramm für Mütter über das gesunde körperliche und geistige Wachstum ihrer Kinder. Hier sind so genannte „Mentor Mütter" im Einsatz: Frauen, die aus der Gemeinschaft kommen, in der sie helfen und beraten. Frauen, die wissen, mit welchen Problemen diese Mütter und ihre Kinder zu kämpfen haben.

 

Als Childhood vor zehn Jahren mit der Förderung von PHILANI begann, gab es 20 dieser „Mentor Mütter". Heute sind es rund 120. Das Aufklärungsprogramm ist mittlerweile sogar so erfolgreich, dass Pilot-Projekte in Swasiland und Äthiopien gestartet werden sollen.

 

Neben dem Beratungs-Projekt betreibt PHILANI heute fünf Kinderkliniken für Gesundheit und Ernährung, acht Vorschulklassen sowie mehrere Arbeitswerkstätten für Mütter. Die Vision von Ingrid le Roux bleibt. Sie träumt von einem Südafrika, in dem jedes Kind gesund groß werden und sein körperliches und geistiges Potential  ausschöpfen kann. Jeden Tag kommt sie dieser Vision dank ihres großen Einsatzes ein Stück näher. „Unser Modell ist nur ein Weg – aber wir haben bewiesen, dass es funktioniert."

 

 

TEXT (deutsche Bearbeitung): Christina Mänz

FOTOS: Jerker Anderson, Ulrika Lagerlöf/IKON

 

Mehr zu Philani bei "Childhood vor Ort" und unter www.philani.org.za

 

 

 

 

 

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