Drittes World Child & Youth Forum in Stockholm


Das Schwedische Königshaus lud im März führende Experten und hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur, Vertreter von Menschenrechts- und Kinderorganisationen ins Stockholmer Stadtschloss. Diskutiert wurde darüber, wie man Kinderrechte weltweit mit Leben erfüllt. Professor Joest Martinius, Mitglied im Kuratorium und Projektausschuss von Childhood Deutschland, war unter den mehr als 300 Teilnehmern. Sein Fazit:


Von Professor Joest Martinius


WCYF"Childrens Rights - any of your business?" war der doppeldeutige Leitspruch des diesjährigen Forums: Kinderrechte, Deine ganz persönliche Sache zum einen - und Kinderrechte, Teil Deines Geschäftes, Deines Unternehmens zum anderen. Was also kann die Weltwirtschaft, was kann jedes einzelne Unternehmen beitragen, um die Kinderrechte zu sichern?   

Eines wurde bei den Diskussionsrunden deutlich: In der Unternehmenswelt findet ein Umdenken statt; hin zu mehr Verantwortlichkeit für Kinderrechte. Was derzeit aber noch als freiwillige Leistung gesehen wird, soll zukünftig als verpflichtend etabliert werden.   Prof. Martinius

Bereiche, in denen der Wandel im sozialen Denken bereits begonnen hat, sind unter anderem Kinderarbeit, Jugendarbeitslosigkeit, Bildung, Ernährung und Gesundheit. Beipsile aus der Praxis, erfolgreiche Projektarbeit, in denen Regierungen und Unternehmen bei diesen Themen gemeinsam für die Durchsetzung der Kinderrechte eintreten, machen Mut.

Vertreter der Wirtschaftswelt - ob von Versicherungsgesellschaften, Banken oder aus der Elektroindustrie - haben erkannt, im Sinne der Kinder handeln zu müssen. Bloßen Verpflichtungsabsichten müssen zwingend Taten folgen, um für Kinder weltweit angemessene Lebensbedingungen zu schaffen und ihnen eine Zukunft zu geben.

Ein neues Thema zum Abschluss des dritten World Child & Youth Forum: Kinderrechte und Medien; ein weites Feld, auf dem für das soziale Umdenken noch viel getan werden kann. Denn: Kinderrechte sind jedermanns "business". Veranstaltungen wie das World Child & Youth Forum machen Ernst mit dieser Botschaft.

Weitere Informationen zum World Child & Youth Forum
Foto Startseite: Jonas Borg/WCYF

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