Zukunft braucht Ideen

Interessantes gibt es aus dem "Amt für Jugendarbeit der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (AfJ)" zu berichten. In diesem Haus dreht sich alles um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und nicht selten sehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Ort als eine Denkwerkstatt für die Jugendarbeit.  So auch im September 2017: Martina Frohmader, die Referentin für Prävention von sexualisierter Gewalt, bat Haupt- und Ehrenamtliche in den Hummelsteiner Weg nach Nürnberg. Gemeinsam mit der Agentur "Kastanie 1" gehen die Gäste neue Wege, um gerade ehrenamtliche Jugendliche vor ihrem Einsatz auf Kinder- und Jugendfreizeiten für das Thema sexualisierte Gewalt zu sensibilisieren. 

Welche Inhalte muss ein "Serious Game" haben, wie muss es aufgebaut sein und wie muss es aussehen, damit es sich zum Einsatz für Schulungszwecke und zur Vorbereitung auf Freizeitmaßnahmen zu dem Themengebiet "Prävention von sexualisierter Gewalt" eignet? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens, das Teil des von der World Childhood Foundation geförderten Projektes ist. 

Das sind die Fakten: Sexueller Missbrauch findet auch in der Jugendarbeit statt, an Orten, an denen Kinder und Jugendliche eigentlich Frei- und Schutzräume finden sollten. Und während einer Jugendfreizeit sprechen Kinder und Jugendliche oft über erlebten Missbrauch. 

Das "Serious Game" wird jugendgerecht vom AfJ bereits entwickelte Materialien wie beispielsweise das Handbuch "Bei uns nicht"!, ergänzen, das zur Orientierung, zur Hilfe und zur Unterstützung der Arbeit vor Ort eingesetzt wird. 




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