Missbrauchte und von Gewalt betroffene Kinder

Childhood hat eine Vision: Kein Kind der Welt sollte Opfer von Missbrauch und Gewalt sein.

Pro Tag werden in Deutschland etwa 40 Kinder sexuell missbraucht. Die Dunkelziffer wird zehnmal so hoch geschätzt. 92 Prozent der Kinder sind sechs bis 14 Jahre alt, die Täter sind dem Kind zu 93 Prozent bekannt. Die Folgen sind Scham, Schuld, Gefühle der Wertlosigkeit, Angst, Beziehungen einzugehen, selbstverletzendes Verhalten, Bettnässen. Chronisches Weglaufen, wiederholte Selbstmordversuche. Mehr als jedes zehnte Kind hat in seiner Kindheit und Jugend sexuellen Missbrauch erlebt.

Missbrauch von Kindern kennt viele Formen: Psychische, physische und sexuelle Gewalt in Form von Kinderpornographie, Kinderprostitution oder Kinderhandel. Missbrauch findet in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder in Institutionen wie Heimen statt. Ein zunehmendes Problem ist die Internet-Pornographie. Eine ganze Industrie verdient ihr Geld mit der sexuellen Ausbeutung von Kindern – in Ländern der Dritten Welt und vor unserer eigenen Haustür. Die Auswirkungen auf die physische, mentale und emotionale Gesundheit der Kinder sind verheerend und viele Kinder bleiben ein Leben lang von diesen Ereignissen geprägt.

Was tut Childhood?

Childhood kämpft gegen jegliche Art von Kindesmissbrauch: Dies ist der Fall, wenn grundlegende Bedürfnisse eines Kindes vernachlässigt, wenn körperliche und geistige Entwicklung gefährdet oder verletzt werden. Die Stiftung unterstützt zum einen Projekte, die präventiv arbeiten und Kinder sowie Eltern, Lehrer oder Betreuungspersonal aufklären. Zum anderen werden Projekte gefördert, die missbrauchten Kindern Sicherheit, Fürsorge und Hoffnung geben und ihnen helfen, die Erlebnisse zu verarbeiten.

Eines der von Childhood geförderten Projekte

Refugio_kleiner 
  Therapie und Interessenvertretung |
  Bremen, Deutschland

  Refugio e.V. ermöglicht 45 Kindern und
  Jugendlichen mit Flüchtlingshintergrund
  eine traumaspezifische Behandlung.
  Darüber hinaus soll die Integration
  junger Flüchtlinge durch strukturelle
  Verbesserungen des Gesundheitssystems
  gefördert werden.


 

 

 

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