„Hand in Hand“

Seit 2002 ist das Sigmund-Freud-Institut sehr intensiv im Bereich der Frühprävention von „Children at risk“ tätig. In seinem neuen Projekt richtet sich das Institut an 100 Säuglinge und Kleinkinder aus traumatisierten Flüchtlingsfamilien, die Gefahr laufen, Vernachlässigung, Missbrauch und Armut zu erleben. In parallellaufenden Begegnungs- und Spielgruppen mit jeweils acht bis zehn Babys und deren Müttern aus verschiedenen Ländern werden diese Familien begleitet und gefördert. Projektmitarbeiterinnen streuen damit Wissensbausteine ein, ohne einen deutschen Erziehungsstil aufzuzwingen. Der enge Austausch zwischen den Frauen via Telefon, Hausbesuchen und Case Management sorgt für eine intensive Einzelbetreuung und trägt zur Stabilisation dieser Familien bei. Außerdem kann innerhalb des Rahmens dieser Spielgruppen die Entwicklung der kognitiven, psychosozialen und sprachlichen Kompetenzen der Kinder gefördert werden.